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Bauprojekt Hochwasserschutz Linth: Informationsveranstaltung am 17. November 2015

Medienmitteilung der Gemeinde Glarus vom 2. November 2015

Den Glarnerinnen und Glarnern wird an der Herbstgemeindeversammlung die Genehmigung eines Zusatzkredites von CHF 700‘000.- für das Bauprojekt zum Hochwasserschutzprojekt Linth von Ennenda nach Netstal vorgelegt. An einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 17. November stehen Politiker und Projektleiter allen Interessierten Red und Antwort.

Die Bilder des letzten Hochwassers im Jahr 2005 sind vielen Glarnerinnen und Glarnern in Erinnerung geblieben: Wasserstände von einem halben Meter und mehr bei der Teppichfabrik und in der Ygruben, unterspülte und eingebrochene Brücken, vom Versorgungsnetz abgetrennte Quartiere und Evakuierungen überschwemmter Gebiete.

Dass solche Hochwasser wie das 2005 im Tal der Linth immer wieder vorkommen belegt die Vergangenheit deutlich. Die Frage ist also nicht ob, sondern wann das Glarnerland vom nächsten Hochwasser betroffen sein wird.

Da die Linth als wichtiger, natürlicher Lebensnerv wesentliche Schutzdefizite aufweist, deren Behebung die Siedlungsqualität stärken, die Siedlungsentwicklung fördern und vor allem auch Folgekosten reduzieren wird, wurde in den Jahren 2013 – 2014 ein Vorprojekt Hochwasserschutz Linth erarbeitet und im Frühling 2015 von Kanton und Bund geprüft.

Anlässlich der Herbst-Gemeindeversammlung vom 27. November werden die Stimmberechtigten über das weitere Vorgehen im Hochwasserschutzprojekt Linth entscheiden. Am Dienstag, 17. November findet um 19.30 Uhr im Gemeindehaussaal in Ennenda eine öffentliche Informationsveranstaltung zu den Eckwerten des Schutzprojektes statt. Interessierte Glarnerinnen und Glarner werden herzlich eingeladen, sich von Politikern und Projektleitern zu Zielen, Massnahmen, Kosten und Planungsschritten des Projektes informieren zu lassen und Fragen zu stellen.


Informationsveranstaltung zum Bauprojekt Hochwasserschutz Linth

Wann: Dienstag, 17. November 2015
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Gemeindehaussaal Ennenda


Gemeinde fällt aus Sicherheitsgründen zwei Bäume in Ennenda

Immer wieder kommt es vor, dass Bäume aus Altersgründen, wegen Krankheiten oder deren Grösse zum Sicherheitsrisiko werden. Die Gemeinde Glarus muss daher in nächster Zeit zwei Bäume in Ennenda fällen.

Gemeindehaus Ennenda
Der Wyden-Baum links der Einfahrt zum Gemeindehaus Ennenda ist dem Schädling „Wydenborer“ zum Opfer gefallen. Zudem hat sich von der Wurzel bis zur Krone ein grossflächiger Pilzbefall bemerkbar gemacht. Der Baum ist aufgrund der Befälle instabil zu werden und droht unkontrolliert zu fallen. Es mussten in der Vergangenheit bereits mehrmals grössere Äste beseitigt werden. Der Baum wird durch einen neuen ersetzt.

Schmelen
Zwischen dem Turnplatz Schmelen und der Strasse ist einer der beiden Baumstämme des mittleren der insgesamt drei Eschen-Ahorn-Bäume vom Pilz befallen. Der andere Stamm wächst schräg Richtung Strasse. Zudem behindert dieser Baum immer wieder das Heuseil. Aus diesen Gründen muss der mittlere Baum gefällt werden. Damit die beiden anderen Bäume ungehindert wachsen können, wird der gefällte Baum nicht mehr ersetzt.