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Glarus versteigert fehlerhafte Fridolinfahnen für gemeinnützigen Zweck

Medienmitteilung vom 3. Mai 2016

Nachdem die Gemeinde Glarus letzten November wegen der fehlerhaften Fridolin-Fahnen schweizweit für Schlagzeilen sorgte, werden die unvollkommenen Fahnen im Internet versteigert. In Ennenda sind seit Mitte April 2016 wieder korrekte Fridlifahnen gehisst.

Eine Hand fehlte ihm, und er marschierte entgegen geltenden heraldischen Regeln weg vom Fahnenmast. Die unkorrekten Fahnen des Glarner Kantonsheiligen in Ennenda sorgten letzten Herbst schweizweit für Aufmerksamkeit.

Dreizehn fehlerhafte Fridlifahnen sind bei der Gemeinde noch vorrätig. Eine wird im Gemeindehaus Glarus aufbewahrt, eine zweite hat die Gemeinde an das Museum des Landes Glarus verschenkt - nicht als Ausstellungsstück, nein, als Sammlerstück. Diese Anfrage hat bei der Gemeinde die Idee reifen lassen, die fehlerhaften Fridlenen im Internet zu versteigern. Interessierte, welche sich ein Expemplar sichern möchten, egal, ob für die private Sammlung, als Erinnerungsstück oder zum Schmunzeln – die Fahnen sind ab CHF 20.00 ab Donnerstag, 5. Mai, auf ricardo.ch ersteigerbar.

„Wir haben aus diesem Lapsus einiges gelernt“, sagt Katrin Egger, Mediensprecherin der Gemeinde Glarus. So sind im Ortsteil Ennenda vor Kurzem korrekte Fridoline gehisst worden – der Hersteller der fehlerhaften Fahnen hat diese kostenlos ersetzt. Der Erlös aus der Versteigerung kommt dem ReVier Hilfsverein Ennenda zu, welcher sich mit Infrastruktur und Anlässen für Kinder, Jugendliche, deren Eltern und Grosseltern generationenübergreifend für alle Interessierten einsetzt, so Egger weiter