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Aus den Beschlüssen des Gemeinderates vom 26. Januar und 23. Februar 2017

Umsetzungs-Controlling Legislaturplanung 2015 – 2018:
Weiterhin auf gutem Weg

Die von der Herbst-Gemeindeversammlung 2014 genehmigte Legislaturplanung 2015 – 2018 der Gemeinde Glarus befindet sich in der Halbzeit. Der Gemeinderat hat zusammen mit der Geschäftsleitung anlässlich der jährlichen Überprüfung festgestellt, dass sich die Umsetzung dieser Schwerpunktplanung weiterhin auf gutem Weg befindet.

Der Gemeinderat hat für die Legislaturperiode 2015 – 2018 in Sinne einer langanhaltend positiven Entwicklung der Gemeinde folgende fünf Schwerpunkte gesetzt:

  • Schwerpunkt 1: Glarus engagiert sich für das generationenübergreifende Zusammenleben sowie für einen attraktiven Wohn- und Lebensraum.
  • Schwerpunkt 2: Glarus bietet Handel, Gewerbe und Industrie attraktive Rahmenbedingungen und engagiert sich für eine lebendige Innenstadt als Ort zum Verweilen und Einkaufen.
  • Schwerpunkt 3: Glarus pflegt und stärkt seine natürlichen Ressourcen.
  • Schwerpunkt 4: Glarus entwickelt sich als einzigartig vielseitige Gemeinde weiter.
  • Schwerpunkt 5: Glarus verfügt über eine solide Finanzlage und bewirtschaftet das Finanz- und Verwaltungsvermögen aktiv und nutzungsgerecht.

Alle fünf Schwerpunkte enthalten Zielsetzungen und konkrete Massnahmen zur Bearbeitung im Verlaufe der Legislaturperiode 2015 – 2018. Im Rahmen des jährlichen Controllings haben Gemeinderat und Geschäftsleitung festgestellt, dass an den meisten Massnahmen konsequent und unter sinnvollem und zielgerichtetem Ressourceneinsatz an der Umsetzung gearbeitet wird.

Unter dem Schwerpunkt 1 befindet sich das Masterplanverfahren für die Umnutzung des Kasernenareals Glarus in Bearbeitung, die Revision Nutzungsplanung wird im Laufe des ersten Halbjahres dem Kanton zur Genehmigung übergeben, die Bauphase der Kunsteisbahn Buchholz befindet sich in den Startlöchern, die Umsetzung der Etappe 1a des Verkehrsberuhigungskonzepts (Ennenda und Netstal) erfolgt im Frühling 2017 und sämtliche Schuleinheiten verfügen über Leitbilder, welche Zusammenarbeit, Entwicklung und Rollenverständnis der Schulbeteiligten festhalten.

Unter dem Schwerpunkt 2 finden verstärkt regelmässige Unternehmensbesuche statt, die Zusammenarbeit mit dem Gewerbe konnte durch verschiedene Kontakte und Aktionen weiter gestärkt werden, das Pilotprojekt Markthalle wurde und wird auch weiterhin zielführend unterstützt, es wurde ein Clean-Up Day mit über 300 Schülerinnen und Schülern durchgeführt und die erstmalige Durchführung der Verkaufsförderungs-Aktion „De höchscht Sunnäbluämä z’Glaris“ der Gewerbevereine, unterstützt von der Gemeinde, war von Erfolg gekrönt.

Unter dem Schwerpunkt 3 ist in Zusammenarbeit mit Privaten und Vereinen ein gut unterhaltenes und gepflegtes Wanderwegnetz entstanden welches laufend unterhalten und weiterentwickelt wird, die durch die Technischen Betriebe verantworteten Trinkwasser- und Linthkraftwerke sind in der Umsetzung beziehungsweise bereits realisiert, das Konzept zur „Via Glaralpina“ befindet sich in der Vernehmlassung und ein Fuss-, Rad- und Reitroutenkonzept befindet sich in Erarbeitung. Konkrete Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit z.B. auf Schulwegen werden im Rahmen aktueller Strassenbauprojekte und Quartierentwicklungen umgesetzt.

Unter dem Schwerpunkt 4 sind diverse öffentliche Informationsveranstaltungen und Veranstaltungen mit Einbezug der Bevölkerung durchgeführt worden die Zusammenarbeit mit und unter den Dachvereinen wurde weiter vertieft und gestärkt, bis Ende 2017 werden Kanalinspektionen und Zustandsbeurteilung abgeschlossen sein und es wurden die Broschüren zur Entwicklungsplanung in allen Haushalten der Gemeinde verteilt.

Schliesslich liess sich unter dem Schwerpunkt 5 eine ausgeglichene Erfolgsrechnung 2017 erreichen, die Ergebnisse der Effektivitäts- und Effizienzanalyse werden laufend in definierte Massnahmen übersetzt und umgesetzt und die Schulraumplanung gelangt mit einem ersten Teilprojekt (Schule Netstal) voraussichtlich ab 2018 zur Umsetzung.

Als Planungs- und Steuerungsgrundlage setzt die Legislaturplanung Prioritäten in gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen des Zusammenlebens und der Umwelt. Gemeinsam können diese bearbeitet und zum Ziel geführt werden. Gemeinderat und Geschäftsleitung freuen sich mit allen Mitarbeitenden der Gemeinde darauf.

Das detaillierte Umsetzungs-Controlling 2016 zur Legislaturplanung 2015 – 2018 ist auf der Gemeinde-Homepage einsehbar (Menupunkt: Politik / Gemeinderat / Legislaturplanung).

Gemeinderat spricht sich für neue WC-Anlage beim Bahnhof Glarus aus
Nach der Schliessung der öffentlichen WCs beim Bahnhof Glarus durch die SBB Ende 2016, hat der Gemeinderat einer Erneuerung zugestimmt. Dieser Entscheid zieht einen maximalen Baukostenbeitrag der Gemeinde von CHF 100‘000 nach sich. Die Bauherrschaft liegt bei den SBB, ebenfalls der zukünftige Unterhalt der neuen Anlage.

Seit Jahren ist die WC-Situation am Bahnhof Glarus unbefriedigend. Das Teilprojekt „Busbahnhof Glarus“ im Rahmen des Ausbauprojektes ATR Glarnerland hätte hierzu eine Lösung vorgesehen. Die Landsgemeinde 2014 sprach sich jedoch knapp gegen die kantonale Mitfinanzierung dieses Projektteiles aus, und eine Neuauflage eines Nachfolgeprojekts ist frühestens ab 2020 zu erwarten.

Nach Meinung des Gemeinderates gehört eine bedarfsgerechte, öffentlich rund um die Uhr zugängliche WC-Anlage zwingend an einen so stark frequentierten Ort wie den Bahnhof Glarus. Bei den SBB existiert hierzu ein Förderprogramm, welches die Installation kostenpflichtiger WC-Anlagen unter hälftiger Kostenteilung zwischen SBB und Standortgemeinde vorsieht. Bauherrin sind in diesem Modell die SBB, welche sich ihrerseits zum dauerhaften Unterhalt ohne Kostenfolge für die Gemeinde verpflichten.

Der Gemeinderat ist überzeugt, durch Beteiligung an diesem Förderprogramm eine zielführende Lösung in Sachen öffentlicher WC-Anlage auf dem Bahnhofsgelände Glarus sicherstellen zu können. Er hat daher einem maximalen und einmaligen Baukostenbeitrag von 100‘000 CHF ausserhalb Budget 2017 zugestimmt. Mit einer Realisierung ist bis spätestens Ende 2018 zu rechnen.

Gemeinderat gratuliert Markus Stadelmann zum Doppelsieg
An den Swiss Music Awards 2017 ging die Gruppe „Schluneggers Heimweh“ als grosse Siegerin vom Platz. Sie wurde zweimal nominiert und hat zweimal gewonnen. Markus Stadelmann, bekannter Radiosprecher und gebürtiger Glarner, ist Teil des Männerchors und „unheimlich stolz darauf, als erster Musiker gleich zwei Swiss Music Awards in meine Heimat bringen zu können.“

Der Gemeinderat gratuliert Markus Stadelmann und dem Männerchor Schluneggers Heimweh herzlich zu diesem Erfolg und freut sich auf weitere musikalische Glanzleistungen der Gruppe.