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Verkehrsberuhigungskonzept der Gemeinde Glarus in Umsetzung

Medienmitteilung der Gemeinde Glarus vom 24. April 2017

Schritt für Schritt setzt die Gemeinde das an der Gemeindeversammlung vom 28. Mai 2015 beschlossene Verkehrsberuhigungskonzept um. Dort, wo der Schuh am meisten drückt zuerst: Ennetbühls und Dörfli in Ennenda sowie Dorf und Sandrüti und das Matt-Quartier in Netstal erhalten die ersten Tempo-30-Zonen.

Am 28. Mai 2015 hat die Gemeindeversammlung den Kredit für die Umsetzung der 1. Etappe des Verkehrsberuhigungskonzepts bewilligt. Wohl deckt das Konzept das gesamte Gemeindegebiet ab, die Umsetzung erfolgt aber Schritt für Schritt dort, wo der Schuh am meisten drückt. Sie beginnt mit drei Tempo-30-Zonen in den Wohnquartieren. Die öffentliche Auflage der drei Projekte ist erfolgt, während der 30-tägigen Einsprachefrist wurden keine Einwendungen erhoben. Die bauliche Umsetzung erfolgt ab 24. April 2017.

Schleichverkehr in den Quartieren vermeiden
Das Verkehrsberuhigungskonzept sieht vor, Tempo 50 auf den verkehrsorientierten Haupt- und Sammelachsen zu belassen, in den Quartieren aber verkehrsberuhigte Tempo-30-Zonen zu schaffen. Diese Massnahmen in den Wohnquartieren sollen die Sicherheit und die Lebensqualität erhöhen durch Reduzieren des Schleichverkehrs.

Es handelt sich dabei um folgende Gebiete:

  • Tempo-30-Zone Ennetbühls und Dörfli Ennenda
  • Tempo-30-Zone Dorf und Sandrüti Netstal
  • Tempo-30-Zone Matt Netstal

Verkehrsleistung in Tempo-30-Zonen zweitrangig
Eine Tempo-30-Zone verzichtet auf Fussgängerstreifen. Passanten dürfen die Fahrbahn frei überqueren, haben dabei jedoch keinen Vortritt. Generell ist die Verkehrsleistung in Tempo-30-Zonen zweitrangig gegenüber den Aktivitäten der Anwohner. Das Verhalten in Tempo-30-Zonen ist geprägt von einem rücksichtsvollen Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmenden.

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