Gemeinderat verabschiedet Elektromobilitätskonzept
Als Energiestadt setzt sich die Gemeinde Glarus kontinuierlich für eine effiziente Nutzung von Energie, den Klimaschutz, erneuerbare Energien sowie für eine umweltverträgliche Mobilität ein.
Eine nachhaltige Mobilität ist für die Gemeinde Glarus zentral auf dem Weg zur Umsetzung der Energiestrategie 2050. Dabei will sie Verkehr vermeiden, ihn auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie den öffentlichen Verkehr, zu Fuss oder das Velo umlagern oder den verbleibenden Verkehr mittels Elektromobilität verbessern.
Die Nachhaltigkeit ist in der Legislaturplanung 2023-2026 unter Schwerpunkt 2 "schützen und entwickeln" verankert. Elektromobilität soll den Energieverbrauch senken und Treibhausgasemissionen reduzieren. Ein Elektromobilitätskonzept bildet nun die Grundlage für die Planung und Umsetzung von entsprechenden Massnahmen.
Vorbildfunktion als Eigentümerin und Arbeitgeberin
Zur Förderung der Elektromobilität sollen gemeindeeigene Fahrzeuge bis 2035 emissionsfrei werden. Fahrzeuge werden künftig wo möglich und sinnvoll mit batterieelektrischem Antrieb beschafft. Zudem will die Gemeinde ihre Mitarbeitenden dazu animieren, den Arbeitsweg möglichst ohne Auto zu bewältigen. Dazu sollen das Ostwind-Firmenabo oder der Z-BonusPass angeboten werden, damit die Mitarbeitenden von Vergünstigungen profitieren können. Weiter wird den Mitarbeitenden eine Ladeinfrastruktur zur Verfügung gestellt.
Aufbau eines allgemein zugänglichen Ladenetzes
Als Ergänzung, für Fahrzeughalter/innen ohne private Lademöglichkeit sowie für Besuchende und Touristen, wird eine allgemein zugängliche Ladeinfrastruktur in der Gemeinde aufgebaut. Die Gemeinde ermöglicht und koordiniert den Aufbau eines allgemein zugänglichen Ladenetzes und investiert in die Basisinfrastruktur sowie die Netzerschliessung. Auch eine allgemein zugängliche Ladeinfrastruktur für E-Bikes soll angeboten werden.
Das Elektromobilitätskonzept ist auf der Website der Gemeinde Glarus aufgeschaltet > Elektromobilität