<?xml version='1.0' ?><rss version='2.0' xmlns:content='http://purl.org/rss/1.0/modules/content/' xmlns:wfw='http://wellformedweb.org/CommentAPI/' xmlns:dc='http://purl.org/dc/elements/1.1/' xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom'><channel><title>News von www.glarus.ch</title><link>http://www.glarus.ch</link><atom:link href='http://www.glarus.ch/xml_1/internet/de/file/xmlsafe/news/rss/rss.xml' rel='self' type='application/rss+xml' /><description /><language>de-ch</language><copyright /><pubDate>Wed, 16 May 2012 15:10:40 GMT</pubDate><lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 15:10:40 GMT</lastBuildDate><generator>cms3 - Content-Management-System created by www.backslash.ch</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><item><title>Durchkreuzt und verwandelt</title><link>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail69.cfm</link><description>Wie sieht wohl der Weg einer Gesellschaft aus, die eines Tages merkt, dass es so nicht weitergeht? Pfarrer Josef Kohler in der Kolumne aus der &quot;glarner woche&quot;</description><content:encoded><![CDATA[<p>pr&auml;gnant</p><h1>Durchkreuzt und verwandelt<span lang="DE-CH">&nbsp;</span>  </h1><p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Ich komme vom Er&ouml;ffnungstag der ersten Fazenda in der Schweiz zur&uuml;ck. Ganz nahe bei uns, im einstigen Kloster &bdquo;Maria der Engel&ldquo; in Wattwil ist der erste &bdquo;Hof der Hoffnung&ldquo; ins Leben gerufen worden, der s&uuml;chtigen Menschen, meist Drogenabh&auml;ngigen, die einen Entzug hinter sich haben (Rekuperanten), eine Lebensform anbietet, die ihnen hilft, sich f&uuml;r immer aus ihrer Abh&auml;ngigkeit zu befreien. Einige ehemalige Rekuperanten, die dieses Kloster f&uuml;r die Errichtung einer Fazenda startbereit gemacht haben, waren auch bei uns im Seelsorgeraum Glarus S&uuml;d zu Gast und berichteten aus ihrem Leben.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Wie h&auml;tte das anders sein k&ouml;nnen, nachdem unsere Firmanden in den vergangenen Jahre immer wieder nach Bickenried bei Kaufbeuren gefahren sind um w&auml;hrend einem Weekend das Leben in sich aufzunehmen, das auf einer solchen Fazenda herrscht. Interessant, was das ausl&ouml;st. Es gibt Gruppen, die haben den Wunsch, immer wieder dahin zur&uuml;ckkehren, um diesen Geist der Gemeinschaft, des frohen Arbeitens und des geistlichen Klimas in sich aufzunehmen. Ein Kirchenmann dr&uuml;ckt sich &uuml;ber auf einer Fazenda Erlebtes mit folgenden Worten aus: &bdquo;Ich berichte von Wundern, die mit Menschen geschehen, die sonst wie der M&uuml;ll der Gesellschaft behandelt werden&ldquo;.</span></p><p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Was mich immer wieder im Tiefsten erstaunt: Da sind junge Menschen, die in der heutigen Gesellschaft und in ihrem Umfeld wahrhaftig den Boden unter den F&uuml;ssen verloren haben und sich an diesem Ort wieder aufbauen, um anschliessend ein neues Leben zu leben, ein Leben, wo zwischenmenschliche Beziehungen und Gottbeziehung eine zentrale Rolle spielen. Was l&auml;uft da ab, dass weltweit in den letzten 30 Jahren 87 Fazendas entstanden sind?</span></p><p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Und zu Ende gefragt, f&uuml;hrt es mich innerlich zur &Uuml;berlegung: Und wie sieht wohl der Weg einer Gesellschaft aus, die eines Tages merkt, dass es so nicht weitergeht? Wie sieht eine Fazenda von Menschen aus, die als ganze Gesellschaft entdecken, dass die Besch&auml;ftigung mit dem eigenen Ich, die Sucht nach Wohlergehen, nach Konsum, nach Vergn&uuml;gen zum &Uuml;berdruss und zur Selbstzerst&ouml;rung f&uuml;hrt. </span></p><p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Die Fazenda Wattwil, wahrhaftig ein &bdquo;Hof der Hoffnung!&ldquo;</span></p><p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded><guid>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail69.cfm</guid><pubDate>Tue, 15 May 2012 17:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Esther M&#xe4;chler vertritt die Schweiz in Berlin</title><link>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail68.cfm</link><description>Die geb&#xfc;rtige Glarnerin Esther M&#xe4;chler-Murer ist Vize-Konsulin in Berlin und f&#xfc;r die Schweizerb&#xfc;rger in Deutschland erste Anlaufstelle.&lt;BR&gt;Von Gabi Heussi&lt;BR&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>pers&ouml;nlich</p><h1>Esther M&auml;chler vertritt die Schweiz in Berlin</h1><h2>Die geb&uuml;rtige Glarnerin Esther M&auml;chler-Murer ist Vize-Konsulin in Berlin und f&uuml;r die Schweizerb&uuml;rger in Deutschland erste Anlaufstelle.<br />Von Gabi Heussi</h2><p class="MsoNormal">Von Glarus nach Wien, San Francisco, Addis Abeba, Mailand, Sofia, Moskau bis Berlin. Und an jedem dieser Orte lebte Esther M&auml;chler-Murer mit ihrem Mann Martin rund vier Jahre.&laquo;Eigentlich wollten wir damals auswandern&raquo;, sagt die Vize-Konsulin und betont dabei, dass sie kontrolliert auswandern wollte &ndash; nicht einfach drauf los ins Unbestimmte.Daraus wurde aber nichts, weil ein Stelleninserat beim Eidgen&ouml;ssischen Departement f&uuml;r ausw&auml;rtige Angelegenheiten EDA Esther M&auml;chler auf eine andere Idee brachte. &laquo;Ich bewarb mich f&uuml;r diese Stelle und erhielt die Zusage.&raquo; So reisten M&auml;chlers aus dem Glarnerland, dessen Enge sie schon lange entfliehen wollten, nach Bern. Nach sieben Monaten in der Bundeshauptstadt erhielt sie die M&ouml;glichkeit, beim Verteidigungsattach&eacute; in Wien als Teamassistentin zu arbeiten. Sie ergriff die Chance und zog mit ihrem Mann nach Wien und startete im Sekretariatsdienst.</p><p class="MsoNormal">Verbunden mit diesen ersten Posten war auch das Wissen um die Versetzungsdisziplin. Ungef&auml;hr alle vier Jahre wird man an einem neuen Dienstort eingesetzt. Das Rotationsprinzip verhindert, dass eine zu starke Integration im entsprechenden Land stattfindet &laquo;So bleibt die Garantie, dass wir objektiv bleiben und die Schweiz im entsprechenden Gastland optimal vertreten&raquo;, erkl&auml;rt Esther M&auml;chler. </p><h5 class="MsoNormal">Von der Sekret&auml;rin zur Vize-Konsulin</h5><p class="MsoNormal">Nach vier Jahren Wien wurde Esther M&auml;chler in die USA, nach San Francisco versetzt. Nicht nur das Umfeld &auml;nderte sich bereits wieder, sondern auch die Arbeit. W&auml;hrend sie ihrem Job als Assistentin nachging, wurde die Flexibilit&auml;t ihres Mannes gefordert. Als gelernter Dachdecker &uuml;bernahm er den Job des Kleinhaushaltmanagers und arbeitete als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Zentrum f&uuml;r Meeress&auml;uger. </p><p class="MsoNormal">Weitere vier Jahre vergingen und M&auml;chlers wechselten nach Addis Abeba in &Auml;thiopien, in eine v&ouml;llig andere Welt. &laquo;Hier ging man als Weisse keinen Schritt alleine, hatte Sicherheitsleute, einen Chauffeur und eine Mauer um das Haus.&raquo; Ohne die Kenntnisse der Landessprache war Esther M&auml;chler hier gefordert. Dank den einheimischen Mitarbeitern wurden gesch&auml;ftliche Anliegen &uuml;bersetzt, aber der Kontakt mit der Bev&ouml;lkerung blieb dort auf der Strecke. </p><p class="MsoNormal">An ihrem n&auml;chsten Einsatzort, in Mailand, absolvierte sie die Ausbildung f&uuml;r den konsularischen Dienst und tr&auml;gt seither den Titel Vize-Konsulin. Das Zivilstandswesen, die Einwohnerkontrolle f&uuml;r Auslandschweizer/-innen, Pass und Identit&auml;tskarte, konsularischer Schutz und die Buchhaltung z&auml;hlen zu ihren Aufgaben.</p><h5 class="MsoNormal">Kalberw&uuml;rste in &Auml;thiopien</h5><p class="MsoNormal">Als Vize-Konsulin arbeitete sie anschliessend in Sofia, danach in Moskau und seit einem Jahr in Berlin.In jedes dieser L&auml;nder brachte sie auch ein St&uuml;ck Schweizer Kultur, und vor allem ein St&uuml;ck Glarnerland, mit. &laquo;Es ist erstaunlich, was sich alles f&uuml;r den Transport einfrieren l&auml;sst&raquo;, lacht Esther M&auml;chler. Sie liess es sich auch in Addis Abeba nicht nehmen, die G&auml;ste mit den echten Glarner Kalberw&uuml;rsten zu verw&ouml;hnen, oder in Deutschland als Nachspeise eine Schweizer K&auml;seplatte aufzustellen. &laquo;Generell ist unsere K&uuml;che &ndash; egal wo wir sind &ndash; mehrheitlich schweizerisch.&raquo; Und nicht wenig stolz darf sie darauf sein, dass dank ihren Bem&uuml;hungen der Glarner Ziger heute auch in Moskau erh&auml;ltlich ist.</p><p class="MsoNormal">Obschon es mit den heutigen IT-M&ouml;glichkeiten keine Distanzen mehr gibt auf dieser Welt, so ist Esther M&auml;chler doch der festen &Uuml;berzeugung, dass ein pers&ouml;nliches Gespr&auml;ch, bei dem man sich gegen&uuml;ber sitzt, viel angenehmer ist, als via E-Mail zu kommunizieren. &laquo;Beim &auml;usserst vielseitigen Aufgabenkatalog einer Botschaft, der heute politischer, kultureller, milit&auml;rischer und zunehmend wirtschaftlicher Art ist, bleibt der pers&ouml;nliche Kontakt nach wie vor enorm wichtig.&raquo; </p><p class="MsoNormal">In drei Jahren steht die n&auml;chste Rotation an. Auf die Frage,wohin sie dann versetzt werden m&ouml;chte, sagt Esther M&auml;chler: &laquo;W&uuml;nschen k&ouml;nnenwir nicht, aber es darf ruhig wieder etwas Aussergew&ouml;hnliches sein. Ich binwieder neugierig auf Fremdes.&raquo;Wenn M&auml;chlers wieder zur&uuml;ck nach Berlin reisen, dann sindsie mit der Schweiz und dem Glarnerland innig verbunden, denn sie haben die&laquo;S&uuml;dostschweiz online&raquo; abonniert und dank Satelliten-Verbindungen schauen sieauch die Tagesschau des Schweizer Fernsehens. Sie sind und bleiben Glarner.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><div class="infobox"><h2>Pers&ouml;nliches</h2><p class="MsoNormal">Vorname, Name</p><p class="MsoNormal">Esther M&auml;chler-Murer</p><p class="MsoNormal">Alter, Sternzeichen</p><p class="MsoNormal">47, Steinbock</p><p class="MsoNormal">Wohnort</p><p class="MsoNormal">Berlin</p><p class="MsoNormal">Beruf</p><p class="MsoNormal">Vize-Konsulin</p><p class="MsoNormal">Hobby</p><p class="MsoNormal">Kochen, neue L&auml;nder entdecken</p><p class="MsoNormal">Lieblingsessen</p><p class="MsoNormal">Kutteln, wenn ich in der Schweiz bin</p><p class="MsoNormal">Lieblingsmusik</p><p class="MsoNormal">Alter Jazz</p><p class="MsoNormal">Liebster Ort</p><p class="MsoNormal">Das Glarnerland</p><p class="MsoNormal">Was vermissen Sie am meisten im Ausland?</p><p class="MsoNormal">Rivella und Cervelat</p><p class="MsoNormal">Gr&ouml;sstes Anliegen</p><p class="MsoNormal">Zufriedenheit</p><br /></div></p>]]></content:encoded><guid>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail68.cfm</guid><pubDate>Tue, 15 May 2012 16:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>&#xab;Das Wichtigste ist doch, dass man m&#xf6;glichst gl&#xfc;cklich mit allem ist, was man tut&#xbb;</title><link>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail67.cfm</link><description>Martin Hubers Leben dreht sich um zwei Dinge ? um die Musik und um seine Familie. &lt;BR&gt;Mehr braucht er nicht zum Gl&#xfc;cklichsein.&lt;BR&gt;Von Beate Pfeifer</description><content:encoded><![CDATA[<p>pers&ouml;nlich</p><h1>&laquo;Das Wichtigste ist doch, dass man m&ouml;glichst gl&uuml;cklich mit allem ist, was man tut&raquo;</h1><h2>Martin Hubers Leben dreht sich um zwei Dinge &ndash; um die Musik und um seine Familie. Mehr braucht er nicht zum Gl&uuml;cklichsein.<br />Von Beate Pfeifer</h2><h2><style type="text/css"><!-- /* Font Definitions */@font-face	{font-family:"Times New Roman";	panose-1:0 2 2 6 3 5 4 5 2 3;	mso-font-charset:0;	mso-generic-font-family:auto;	mso-font-pitch:variable;	mso-font-signature:50331648 0 0 0 1 0;} /* Style Definitions */p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal	{mso-style-parent:"";	margin:0cm;	margin-bottom:.0001pt;	mso-pagination:widow-orphan;	font-size:12.0pt;	font-family:Courier;}table.MsoNormalTable	{mso-style-parent:"";	font-size:10.0pt;	font-family:"Times New Roman";}@page Section1	{size:612.0pt 792.0pt;	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;	mso-header-margin:36.0pt;	mso-footer-margin:36.0pt;	mso-paper-source:0;}div.Section1	{page:Section1;}--></style>      </h2><p class="MsoNormal">Im Glarnerland ist er bekannt wie ein &laquo;bunter Hund&raquo;. Kein Wunder, steht Martin Huber doch seit rund 13 Jahren als Bandmitglied der &laquo;R&auml;mlers&raquo; auf der B&uuml;hne und organisiert seit vielen Jahren so bekannte Glarner Events wie das Stadtopenair &laquo;Sound of &shy;Glarus&raquo;, die Sommerb&uuml;hne oder den Flohmarkt. 2005 gr&uuml;ndete er, zusammen mit Jonny Tinner und Daniel Hauri, die Firma </p><p class="MsoNormal">gl-events. Entstanden ist die Idee aus vielen gemeinsam verwirklichten Projekten und der Organisation von Anl&auml;ssen, sowie einem grossen Engagement im Standortmarketing der Gemeinde Glarus. </p><p class="MsoNormal">Dabei hat Martin Huber eher klein und nebenbei mit der Organisation von Anl&auml;ssen begonnen. &laquo;Nach meiner Kantizeit habe ich mit einer losen Gruppe von Leuten Konzerte organisiert&raquo;, erinnert er sich. </p><p class="MsoNormal">In Z&uuml;rich studierte Huber sp&auml;ter Kommunikations-, Betriebs- und Musikwissenschaften und legte damit den Grundstein f&uuml;r sein heutiges Engagement. &laquo;W&auml;hrend meines Studiums habe ich in Schwanden als Fachlehrer f&uuml;r Musik geschafft&raquo;, erz&auml;hlt er. Er sei aber kein vollwertiger Lehrer gewesen und habe diesen Job nur nebenbei gemacht. &laquo;Das war eine gute Erfahrung, obwohl mir immer klar war, dass ich nie Lehrer werden will.&raquo;</p><h4 class="MsoNormal">Der nat&uuml;rliche Weg zu arbeiten</h4><p class="MsoNormal">Im Laufe der Jahre habe sich das ganze Organisationsgesch&auml;ft immer mehr entwickelt. Heute sind die Events, das Glarussell und die Marketingmassnahmen ein &laquo;Fulltimejob&raquo;, allerdings einer, der sich nicht an feste Arbeitszeiten h&auml;lt. Denn wenn beispielsweise ein Anlass direkt bevorsteht, muss Martin Huber st&auml;ndig ansprechbar sein und all die Probleme l&ouml;sen, die aktuell auftauchen. &laquo;Mein Beruf ist vielleicht auch so was wie mein Hobby. Es ist eben keine Pflicht, von acht bis vier zu arbeiten&raquo;, lacht er. &laquo;Der Job wird, je w&auml;rmer es wird, umso stressiger. Aber f&uuml;r mich ist das der nat&uuml;rliche Weg zu arbeiten. Der Kopf ist zwar nie ganz frei, daf&uuml;r hat man aber viele Freiheiten.&raquo; Dennoch sei er in der Lage, Berufliches und Privates zu trennen. &laquo;Wenn ich daheim bin, bin ich daheim. Da versuche ich das Berufliche auszublenden.&raquo;</p><h4 class="MsoNormal">Daheim in zwei Kulturen</h4><p class="MsoNormal">Daheim ist in Glarus, dort, wo Martin Huber mit seiner aus Thailand stammenden Frau lebt. &laquo;Ich f&uuml;hle mich mit ihrer Kultur verbunden und war auch schon mehrmals im Land&raquo;, erkl&auml;rt er. </p><p class="MsoNormal">&laquo;Wenn man aus zwei verschiedenen Kulturen stammt, ist es wichtig, dass man sich f&uuml;r die Kultur und den religi&ouml;sen Kontext, aus dem der Partner kommt, interessiert. Und mir pers&ouml;nlich sagt der Buddhismus zu.&raquo; Das w&uuml;rde man seinem Zuhause auch ansehen. &laquo;Da stehen ein Haufen Buddhas rum&raquo;, lacht er.</p><p class="MsoNormal">Wenn das Ehepaar Urlaub macht, f&auml;hrt es meist nach Thailand. Huber mag die W&auml;rme, obwohl er zu viel Sonne vom Hauttyp her nicht so gut vertr&auml;gt. &laquo;Aber klare, kalte Wintern&auml;chte sind auch nicht schlecht&raquo;, f&uuml;gt er hinzu. Und Asien sei faszinierend, weil dort das Leben vielfach auf der Strasse stattfinde. &laquo;Das fehlt meiner Frau hier im Glarnerland &ndash; und auch mir fehlt das zunehmend.&raquo; Entsprechend kann sich Huber auch vorstellen, woanders zu leben &ndash; theoretisch jedenfalls. &laquo;Da h&auml;tte ich sicher festes Heimweh&raquo;, relativiert er seine Aussage. </p><h4 class="MsoNormal">Tr&auml;ume von der Zukunft</h4><p class="MsoNormal">Wie die meisten Menschen, so hat auch Martin Huber Tr&auml;ume und W&uuml;nsche in Bezug auf seine Zukunft. Der Musiker Huber tr&auml;umt davon, sich musikalisch verwirklichen zu k&ouml;nnen &ndash; nochmals eine CD herauszubringen, so wie bereits 2001 und 2005 mit den R&auml;mlers. </p><p class="MsoNormal">&laquo;Es gibt auch gewisse K&uuml;nstler, die ich gerne mal in Glarus h&auml;tte&raquo;, sagt der Eventmanager Huber. Doch welche K&uuml;nstler dies sein k&ouml;nnten, beh&auml;lt er lieber f&uuml;r sich. Die Glarnerinnen und Glarner d&uuml;rfen gespannt sein. </p><p class="MsoNormal">Der Privatmensch Huber k&ouml;nnte sich gut vorstellen ein gemeinsames Kind zu bekommen. </p><p class="MsoNormal">&laquo;Aber das Wichtigste ist doch, dass man m&ouml;glichst gl&uuml;cklich mit allem ist, was man tut&raquo;, findet Martin Huber. Und trotz mancher Schicksalsschl&auml;ge macht Huber einen ruhigen und ausgeglichenen Eindruck. Er sei auch eher der stille Typ, derjenige, der lieber im Hintergrund bleibe. </p><p><span style="font-size: 12pt; font-family: Courier;">Wie das mit seinen B&uuml;hnenauftritten zu vereinbarenist? &laquo;Ich habe sicher eine gespaltene Pers&ouml;nlichkeit&raquo;, erkl&auml;rt er lachend. Undernst gemeint f&auml;hrt er fort: &laquo;Ich stehe gerne auf der B&uuml;hne, weil man soanderen zeigen kann, was man gerne macht.&raquo;</span></p><p>&nbsp;</p><div class="infobox"><h2>Pers&ouml;nliches <style type="text/css"><!-- /* Font Definitions */@font-face	{font-family:"Times New Roman";	panose-1:0 2 2 6 3 5 4 5 2 3;	mso-font-charset:0;	mso-generic-font-family:auto;	mso-font-pitch:variable;	mso-font-signature:50331648 0 0 0 1 0;} /* Style Definitions */p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal	{mso-style-parent:"";	margin:0cm;	margin-bottom:.0001pt;	mso-pagination:widow-orphan;	font-size:12.0pt;	font-family:Courier;}table.MsoNormalTable	{mso-style-parent:"";	font-size:10.0pt;	font-family:"Times New Roman";}@page Section1	{size:612.0pt 792.0pt;	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;	mso-header-margin:36.0pt;	mso-footer-margin:36.0pt;	mso-paper-source:0;}div.Section1	{page:Section1;}--></style>      </h2><p><style type="text/css"><!-- /* Font Definitions */@font-face	{font-family:"Times New Roman";	panose-1:0 2 2 6 3 5 4 5 2 3;	mso-font-charset:0;	mso-generic-font-family:auto;	mso-font-pitch:variable;	mso-font-signature:50331648 0 0 0 1 0;} /* Style Definitions */p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal	{mso-style-parent:"";	margin:0cm;	margin-bottom:.0001pt;	mso-pagination:widow-orphan;	font-size:12.0pt;	font-family:Courier;}table.MsoNormalTable	{mso-style-parent:"";	font-size:10.0pt;	font-family:"Times New Roman";}@page Section1	{size:612.0pt 792.0pt;	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;	mso-header-margin:36.0pt;	mso-footer-margin:36.0pt;	mso-paper-source:0;}div.Section1	{page:Section1;}--></style>      </p><h3 class="MsoNormal">Vorname, Name</h3><p class="MsoNormal">Martin Huber</p><h3 class="MsoNormal">Alter, Sternzeichen</h3><p class="MsoNormal">36, Krebs</p><h3 class="MsoNormal">Wohnort</h3><p class="MsoNormal">Glarus</p><h3 class="MsoNormal">Hobbys</h3><p class="MsoNormal">Musik (spielt bei den R&auml;mlers), </p><p class="MsoNormal">filminteressiert, Lesen, Familie</p><h3 class="MsoNormal">Liebster Ort im Kanton</h3><p class="MsoNormal">Das ist wegen der Vielfalt sch&ouml;ner Orte schwer zu sagen &ndash; vielleicht das Kl&ouml;ntal.</p><h3 class="MsoNormal">Lieblingsessen</h3><p class="MsoNormal">Thai-K&uuml;che und Risotto</p><h3 class="MsoNormal">Lieblingsmusik</h3><p class="MsoNormal">vorwiegend Rockmusik, in letzter Zeit auch Country: Keith Urban</p><h3 class="MsoNormal">Gr&ouml;sstes Anliegen</h3><p class="MsoNormal">gl&uuml;cklich sein und dass es mehr Toleranz und Liebe auf der Welt gibt, nach dem Motto &laquo;Leben und leben lassen&raquo;</p></div><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><guid>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail67.cfm</guid><pubDate>Tue, 08 May 2012 14:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Baustelle des Lebens</title><link>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail66.cfm</link><description>Urs Muggli - besser bekannt als Clown Mugg &#xfc;ber Heimatgef&#xfc;hle, &#xfc;ber Steine, die in Bewegung kommen, wenn man sie anst&#xf6;sst und &#xfc;ber die Ver&#xe4;nderungen des Lebens. Die Kolumne aus der &quot;glarner woche&quot;.</description><content:encoded><![CDATA[<p>pr&auml;gnant</p><h1>Baustelle des Lebens</h1><h2>Urs Muggli - besser bekannt als Clown Mugg &uuml;ber Heimatgef&uuml;hle, &uuml;ber Steine, die in Bewegung kommen, wenn man sie anst&ouml;sst und &uuml;ber die Ver&auml;nderungen des Lebens. Die Kolumne aus der &quot;glarner woche&quot;.</h2><p>Eingebettet in Tourismus, Gewerbe, Landschaft und Bev&ouml;lkerung f&uuml;hlten wir uns in Engi sicher und wohl.<br />Der unverhoffte Handwechsel des Zirkusplatzes, von unserem gesch&auml;tzten Vermieter an einen ausw&auml;rtigen Spekulanten, ver&auml;nderte diese Idylle schlagartig. Wenngleich unser Leben schon immer von Ver&auml;nderungen gepr&auml;gt war, so traf diese Hiobsbotschaft einem fragilen Ort: unsere Heimat. Im Dorf gab es keinen weiteren geeigneten Platz f&uuml;r die Zirkusstadt und im Sernftal erwies sich dich Suche als schwer. So bef&uuml;rchteten wir, die Heimat verlassen zu m&uuml;ssen.<br />&laquo;Das einzig Best&auml;ndige ist die Ver&auml;nderung.&raquo; Was Heraklit von Ephesos schon zirka 2500 Jahre vor mir wusste, gab mir in dieser Situation Mut und Kraft die bevorstehende Ver&auml;nderung anzupacken.<br />So musste nun unser gut eingebetteter Stein aus der Verankerung heraus ins Rollen gebracht werden. W&auml;hrend diesem Prozess durften wir erfahren dass es sich dabei nicht lediglich um einen Stein im Sernftal handelt. Es war vielmehr ein Stein in der Gemeinde Glarus S&uuml;d, ja sogar einer im gesamten Glarnerland. Mit dieser Gewissheit stellten wir fest dass unsere Heimat viel gr&ouml;sser ist als bislang angenommen und wir auch mit einem Umzug ins Grosstal genau dieser Heimat treu bleiben k&ouml;nnen. Also begann die Suche etwas grossr&auml;umiger. Weitere Steine kamen in Bewegung und wurden hinzugebracht. Es entstand eine Baustelle voller Ideen, Taten und L&ouml;sungen.<br />Situationen wie diese f&uuml;hren mir immer wieder vor Augen dass doch das ganze Leben eine Baustelle ist: Jeder einzelne Baustein ist ein wichtiger Bestandteil des gesamten &laquo;Lebens-Werk&raquo;. So m&ouml;chte ich mich bei allen herzlich bedanken, die mit Bausteinen und tatkr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung zum Gelingen beigetragen haben. Nebenbei erw&auml;hnt sind auch Steine geworfen worden. Wir haben uns bem&uuml;ht diese konstruktiv mit einzubauen. Denn auch sie sind Teil des gesamten Mosaiks an dem wir uns freuen und mit dem wir Freude vermitteln m&ouml;chten.</p>]]></content:encoded><guid>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail66.cfm</guid><pubDate>Tue, 01 May 2012 16:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>&quot;Die Glarner sind &apos;hardcore&apos; Citrotrinker&quot;</title><link>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail64.cfm</link><description>Elmer Citro feiert in diesem Jahr sein 85-j&#xe4;hriges Jubil&#xe4;um. Zum Dank an die Bev&#xf6;lkerung, fand letzte Woche eine Geschenk-Vererteilaktion statt. Christian Consoni, CEO der Ramseier Suisse AG &#xfc;ber die Erfolgsgeschichte von Elmer Citro, im Gespr&#xe4;ch mit Tina Wintle:&lt;BR&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>w&ouml;rtlich</p><h1>&quot;Die Glarner sind 'hardcore' Citrotrinker&quot;</h1><h2>Elmer Citro feiert in diesem Jahr sein 85-j&auml;hriges Jubil&auml;um. Zum Dank an die Bev&ouml;lkerung, fand letzte Woche eine Geschenk-Vererteilaktion statt. Christian Consoni, CEO der Ramseier Suisse AG &uuml;ber die Erfolgsgeschichte von Elmer Citro, im Gespr&auml;ch mit Tina Wintle:</h2><h5>Christian Consoni, Elmer Citro feiert seine 85-j&auml;hrige Geschichte. Auch Sie haben diese Geschichte ein St&uuml;ck weit mitgepr&auml;gt und mitgestaltet: Was bedeutet Ihnen Elmer Citro?</h5><p>Ich trinke es selber ausserordentlich gerne! (Hat vor sich ein Fl&auml;schchen Elmer Citro stehen). Es ist eine sympathische Marke, ein sympathisches Getr&auml;nk. Und es ist ein typisch schweizerisches Getr&auml;nk: Seit 85 Jahren ist es das gleiche Getr&auml;nk, mit dem gleichen Schriftzug und dem gleichen Auftritt auch in der Werbung. Es vermittelt Heimatgef&uuml;hle, ist best&auml;ndig und wir wollen in Zukunft daran auch nichts &auml;ndern.<br /></p><h5>Sie und die neuen &laquo;Elmer Girls&raquo; haben an jeden Elmer Haushalt pers&ouml;nlich ein Geschenk &uuml;berreicht und zum mitfeiern - was wollten Sie mit dieser Aktion erreichen?</h5><p>In erster Linie m&ouml;chten wir uns bei den Elmern bedanken. In all den Jahren haben wir immer eine sehr grosse Unters&uuml;tztung f&uuml;r unser Getr&auml;nk gesp&uuml;rt. Die Elmer Bev&ouml;lkerung hat das Gebiet Elm immer mitgetragen und mitgest&uuml;tzt und somit auch uns, das Elmer Citro. Wir m&ouml;chten den Erfolg der letzten 85 Jahre mit der Bev&ouml;lkerung teilen und haben deshalb jedem Einwohner einen Rucksack gef&uuml;llt mit Elmer Getr&auml;nkeprodukten &uuml;berreicht.<br /></p><h5>Verschiedene andere Schweizer Getr&auml;nke haben immer wieder versucht mit neuen Geschmacksrichtungen neue Konsumenten anzusprechen oder im Ausland Fuss zu fassen. Hat Elmer Citro das nie versucht?</h5><p>Nein, das w&uuml;rde keinen Sinn machen. Es ist ein schweizerisches Produkt, das f&uuml;r den Schweizer Markt bestimmt ist, es schwingen bei den Konsumenten also auch Heimatgef&uuml;hle mit, wenn sie Elmer Citro trinken. Im Ausland w&uuml;rde dieser Faktor nicht mitspielen. Ferner ist im Ausland die Konkurrenz sowie der Preisdruck viel gr&ouml;sser. Ich w&uuml;rde&nbsp; die Marke Elmer Citro mit so einem Schritt nicht aufs Spiel setzen wollen - es w&auml;re also auch ein unternehmerisches Risiko, ins Ausland zu gehen. <br />&Uuml;brigens: Stellen Sie sich vor, es w&uuml;rden pl&ouml;tzlich alle Elmer Citro trinken wollen, die Quellen fassen gar nicht so viel, dass wir einen grossen Markt beliefern k&ouml;nnten.<br /></p><h5>Wo wird denn am meisten Elmer Citro getrunken?</h5><p>Ganz klar in Elm und im Glarnerland! Die Glarner sind &laquo;hardcore&raquo; im Elmer Citro-trinken (lacht). In der ganzen Deutschschweiz wird aber gut Elmer Citro konsumiert. Wo der Verkauf etwas harzt ist die Welschschweiz. Dort kennt man das Glarnerland einfach nicht, geschweige denn das Getr&auml;nk, das der Kanton produziert.<br /></p><h5>Mit Elmer Citro wurde in der Vergangenheit experimentiert: es gab Geschmacksrichtungen von Bergamotte &uuml;ber Orange, Ananas oder Himbeere. Warum hat man damit wieder aufgeh&ouml;rt?</h5><p>Elmer Citro wird mit einem Konzentrat aus Zitronen&ouml;l geschmacklich verfeinert. Die Zitrone steht f&uuml;r die Frische der Bergwelt. Das Wasser f&uuml;r das Elmer Citro kommt aus einer Heilquelle, das Getr&auml;nk hat also auch einen gesundheitlichen Charakter. Wir m&ouml;chten uns auf diese Verbindungen konzentrieren. Es w&auml;re nicht mehr glaubw&uuml;rdig, wenn wir so viele Aromen und Geschmacksrichtungen anbieten w&uuml;rden. Vorallem diese s&uuml;ssen Aromen wie Himbeere &amp; Co. verbindet man ja nicht unbedingt mit Gesundheit und Bergfrische.<br /></p><h5>Dann bleiben Sie also auch in Zukunft traditionell, beim bew&auml;hrten und best&auml;ndigen Elmer Citro?</h5><p>Genau. Es sind keine Ver&auml;nderungen geplant, wir bleiben bei den drei Produkten Elmer Citro, Mineralwasser mit und ohne Kohlens&auml;ure. Auf das wir auch noch in 85 Jahren ein gutes und gesundes Getr&auml;nk anbieten k&ouml;nnen.</p><h2>&nbsp;</h2>]]></content:encoded><guid>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail64.cfm</guid><pubDate>Tue, 01 May 2012 15:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>&quot;Es gibt noch sehr viel zu tun&quot;</title><link>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail65.cfm</link><description>&#xab;Wir sind erst am Anfang einer langen Reise. Es gibt noch sehr viel zu tun, bis wir dort sind, wo eine Gemeinde &#xfc;blicherweise ist&#xbb;, sagt Dr. iur. Thomas Hefti, Gemeindepr&#xe4;sident von Glarus S&#xfc;d. Die vielf&#xe4;ltige und interessante Aufgabe gef&#xe4;llt ihm sehr.&lt;BR&gt;Von Madeleine Kuhn-Baer&lt;BR&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<h5>pers&ouml;nlich</h5><h1>&quot;Es gibt noch sehr viel zu tun&quot;</h1><h2>&laquo;Wir sind erst am Anfang einer langen Reise. Es gibt noch sehr viel zu tun, bis wir dort sind, wo eine Gemeinde &uuml;blicherweise ist&raquo;, sagt Dr. iur. Thomas Hefti, Gemeindepr&auml;sident von Glarus S&uuml;d. Die vielf&auml;ltige und interessante Aufgabe gef&auml;llt ihm sehr.<br />Von Madeleine Kuhn-Baer</h2><p>Das Gespr&auml;ch mit Thomas Hefti findet im Sitzungszimmer des Gemeindehauses Mitl&ouml;di statt. Sein kleines B&uuml;ro eignet sich daf&uuml;r kaum, es kommt sehr bescheiden daher. &laquo;Ich bin hauptamtlicher Pr&auml;sident&raquo;, sagt unser Gespr&auml;chspartner dazu. Hauptamtlich heisst 60 Stellenprozente, was ihm erlaubt, parallel dazu in der Anwaltspraxis in Glarus weiterzuwirken und seine Frau zu unterst&uuml;tzen.</p><h5>Wieder nach Schwanden zur&uuml;ckgekehrt</h5><p>Thomas Hefti lebt in Schwanden, wo er auch aufgewachsen ist. Seine Studienzeit verbrachte er in Neuenburg, und zwar entgegen seinen Erwartungen bis zum Doktortitel. &laquo;Zuerst war es schwierig. Ich war der einzige Glarner, und die Welschen machten sich lustig &uuml;ber die Deutschschweizer. Dann aber hat es mir sehr gut gefallen&raquo;, blickt er schmunzelnd zur&uuml;ck.<br />Es folgten kurze Praktika im Gerichtshaus Glarus und in einer Kanzlei in Z&uuml;rich sowie das Z&uuml;rcher Anwaltsexamen. Anschliessend arbeitete er im Rechtsdienst einer kanadischen Bank in Z&uuml;rich und &uuml;bersiedelte f&uuml;r ein Jahr nach London, wo er den Master absolvierte. Nach einem einj&auml;hrigen Praktikum in einem Anwaltsb&uuml;ro in Newark in den USA kehrte er 1994 nach Schwanden zur&uuml;ck und &uuml;bernahm die Kanzlei seines Vaters im Spielhof in Glarus.<br />Schon bald wurde er f&uuml;r den Gemeinderat und sogar das Gemeindepr&auml;sidium angefragt. &laquo;Das war aber zu fr&uuml;h, ich wollte mich zuerst in der Kanzlei zurechtfinden&raquo;, erz&auml;hlt er. 1998 stellte er sich dann f&uuml;r den Gemeinderat zur Verf&uuml;gung und wurde auf Anhieb Vizepr&auml;sident. 2006 war er bereits f&uuml;rs Pr&auml;sidium und trat so in die Fussstapfen seines Urgrossvaters, Grossvaters und Vaters: &laquo;Die Tradition spielte schon auch eine Rolle f&uuml;r meine Bereitschaft, zu kandidieren&raquo;, bekennt er. Seit 2007 geh&ouml;rt er zudem dem Landrat an.</p><h5>Grosse Vielfalt</h5><p>Nun leitet er die Gemeinde Glarus S&uuml;d. Was ist anders? &laquo;Vieles&raquo;, lautet die spontane Antwort: &laquo;Die neue Gemeinde ist sehr viel gr&ouml;sser und noch vielf&auml;ltiger.&raquo; Sie umfasst eine starke Industrie vor allem im Raum Mitl&ouml;di-Haslen, Land- und Alpwirtschaft, Elektrizit&auml;tswirtschaft, mit Braunwald und Elm zwei touristische Schwerpunkte, Schulen, Alters- und Pflegeheime, einen der gr&ouml;ssten Waffenpl&auml;tze in der Schweiz usw. &laquo;Wir haben die ganze Palette, die Gemeinde ist nicht eindeutig einem Sektor zuzuteilen&raquo;, so Thomas Hefti. Dies bedinge auch eine gr&ouml;ssere Verwaltung und f&uuml;hre zu einem &laquo;ganz anderen Medienecho&raquo;.<br />Die grosse Vielfalt ist es denn auch, die ihm besonders gef&auml;llt: &laquo;Es ist eine interessante und spannende Aufgabe, aber auch eine grosse Herausforderung.&raquo; Dazu geh&ouml;ren auch unangenehme Entscheide wie beispielsweise die Schliessung des Schulstandortes Sool: &laquo;Auch solchen Entscheiden muss man sich stellen und diese durchziehen, wenn man &uuml;berzeugt ist, dass sie letztlich richtig sind.&raquo;<br /></p><h5>&laquo;Noch viele Baustellen&raquo;</h5><p>&laquo;Wir sind erst am Anfang einer langen Reise. Es gibt noch viele Baustellen und noch sehr viel zu tun, bis wir dort sind, wo eine Gemeinde &uuml;blicherweise ist&raquo;, so der Pr&auml;sident. &laquo;Das Beste erreichen f&uuml;r Glarus S&uuml;d&raquo; (siehe Stichworte) heisst f&uuml;r ihn, erstens das Potenzial an Wasserkraft zu erhalten und zu n&uuml;tzen oder n&uuml;tzen zu lassen sowie zweitens eine bessere Erschliessung durch Strasse und Schiene zu erreichen. &laquo;Nur so k&ouml;nnen wir die Stagnation oder den R&uuml;ckgang stoppen. Die Infrastruktur ist da, um mehr Leute aufzunehmen und dadurch das Steueraufkommen zu erh&ouml;hen.&raquo; Er ist begeistert von der grandiosen Landschaft und hofft, &laquo;dass es gelingt, eine gute Raum- und Bauordnung zu verabschieden, die sinnvolle Entwicklungen zul&auml;sst, aber den Charakter von Glarus S&uuml;d nicht zerst&ouml;rt.&raquo;<br />Den Ausgleich zu seiner fordernden Aufgabe sucht er in Kontakten mit guten Freunden und vor allem in der l&auml;ngeren Sommerpause, die er mit seiner Frau jeweils bei den Schwiegereltern in Nordspanien verbringt. &laquo;Weitab von Akten und Terminen&raquo;, wie er l&auml;chelnd betont.<div class="infobox"><h2>Pers&ouml;nliches</h2><p>Vorname, Name<br />Thomas Hefti<br /><br />Alter, Sternzeichen<br />52, Skorpion<br /><br />Wohnort<br />Schwanden<br /><br />Beruf<br />Hauptamtlicher Gemeindepr&auml;sident, Rechtsanwalt<br /><br />Hobbys<br />Zurzeit sehr reduziert: Wanderungen, Langlauf, Geschichte, Gesang (sistiert)<br /><br />Liebster Ort im Kanton<br />&Uuml;berall dort, wohin mich meine Frau begleitet<br /><br />Lieblingsessen<br />Gigot meiner Schwiegermutter, dunkle Schokolade in allen Variationen<br /><br />Lieblingsmusik<br />Je nach Ort, Zeit und Laune<br /><br />Gr&ouml;sstes Anliegen<br />Das Beste erreichen f&uuml;r Glarus S&uuml;d<br /></p></div><p>&nbsp;</p><br /></p>]]></content:encoded><guid>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail65.cfm</guid><pubDate>Tue, 01 May 2012 15:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>Vreni Schneider-Museum als Chance</title><link>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail63.cfm</link><description>Walter Hauser &#xfc;ber Ikonen und Sportlegenden in der Schweiz und wie Vreni Schneider im Galrnerland den geb&#xfc;hrenden Respekt bekommen k&#xf6;nnte, den sie eigentlich verdient.&lt;BR&gt;Die Kolumne aus der &quot;glarner woche&quot;.</description><content:encoded><![CDATA[<p>pr&auml;gnant</p><h1>Vreni Schneider-Museum als Chance</h1><h2>Walter Hauser &uuml;ber Ikonen und Sportlegenden in der Schweiz und wie Vreni Schneider im Galrnerland den geb&uuml;hrenden Respekt bekommen k&ouml;nnte, den sie eigentlich verdient.<br />Die Kolumne aus der &quot;glarner woche&quot;.</h2><p>Der ehemalige Skistar Pirmin Zurbriggen ist im Wallis noch heute ein gefeierter Held. Bernhard Russi ist im Kanton Uri&nbsp; punkto Popularit&auml;t&nbsp; gleichauf&nbsp; mit Wilhelm Tell. Auch wir Glarner k&ouml;nnten stolz sein. Schliesslich haben wir Vreni Schneider, erfolgreichste Skirennnfahrerin aller Zeiten, mehrfache Gold-Medaillengewinnerin an Weltmeisterschaften&nbsp; und&nbsp; olympischen Spielen, Ikone des Schweizer Skirennsports. Ein Gl&uuml;cksfall f&uuml;r das Glarnerland und das Sernftal, sollte man meinen.<br /><br />Insbesondere in der jeztigen Krise, in der sich&nbsp; im s&uuml;dlichen Kantonsteil die Hiobsbotschaften h&auml;ufen. Das Restaurant &bdquo;Sternen&ldquo; und das Hotel &bdquo;Sardona&ldquo; stellten ihren Betrieb kurz hintereinander ein. Dem &bdquo;Camperdun&ldquo; droht dasselbe Schicksal.&nbsp; Eine ganze Talschaft bangt um ihre touristische und wirtschaftliche Zukunft.&nbsp; Doch die Politiker und Tourismusexperten&nbsp; denken in erster Linie an&nbsp; die Tektonikarena und die Schnellstrasse, die in ferner Zukunft&nbsp; realisiert werden soll. Auffallend wenig sprechen sie&nbsp; von der&nbsp; leibhaftigen Tourismusattraktion Nummer 1, Vreni Schneider.<br /><br />Mein Vorschlag&nbsp; lautet: Private Investoren k&ouml;nnten mit kantonaler Unterst&uuml;tzung Teile des stillgelegten Hotels &bdquo;Sardona&ldquo; zu einem schweizerischen Skiportmuseum umfunktionieren. Ein Ski-Museum mit dem&nbsp; Label Vreni Schneider,&nbsp; kombiniert mit einem Gastronomiebetrieb vor den Kulissen der Elmer Berglandschaft, w&auml;re der ideale Ausstellungsort f&uuml;r historische Rennanz&uuml;ge und Originalstartnummern sowie f&uuml;r die unz&auml;hligen Pokale und&nbsp; Auszeichnungen, die Vreni Schneider&nbsp; in&nbsp; ihrer einzigartigen Karriere errungen hat. Wo sonst&nbsp; k&ouml;nnte man soviele Goldmedaillen einer einzigen Athletin bewundern?&nbsp; Das Sernftal, Mekka des schweizerischen Skirennsports?<br /><br />Vreni Schneiders Erfolge liegen Jahre zur&uuml;ck, doch der einstige Skistar ist heute noch eine weit &uuml;ber die Landesgrenzen hinaus bekannte Sympathietr&auml;gerin. Solche&nbsp; gibt es&nbsp; auch im Glarnerland&nbsp; nicht viele.<br /></p>]]></content:encoded><guid>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail63.cfm</guid><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 15:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>&quot;Ihre Sorgen sind auch meine Sorgen&quot;</title><link>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail62.cfm</link><description>Sein Beruf ist auch sein Hobby. Glarus Nord Gemeindepr&#xe4;sident Martin Laupper lebt f&#xfc;r sein Amt und w&#xfc;rde auch in der Freizeit alles fallen lassen, wenn er im Beruf gebraucht wird.&lt;BR&gt;Von Gabi Heussi&lt;BR&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>pers&ouml;nlich</p><h1>&quot;Ihre Sorgen sind auch meine Sorgen&quot;</h1><h2>Sein Beruf ist auch sein Hobby. Glarus Nord Gemeindepr&auml;sident Martin Laupper lebt f&uuml;r sein Amt und w&uuml;rde auch in der Freizeit alles fallen lassen, wenn er im Beruf gebraucht wird.<br />Von Gabi Heussi</h2><p class="MsoNormal">Er ist Gemeindepr&auml;sident von Glarus Nord und geh&ouml;rt seit rund einem Jahr zu den regelm&auml;ssigen Schreibern der Rubrik &laquo;pr&auml;gnant&raquo; in der &laquo;glarner woche&raquo;. Im Interview verr&auml;t Martin Laupper, dass er &ndash; wenn er denn Zeit hat &ndash; gerne liest und auch sehr gerne selber schreibt. Aber Zeit, oder eben Freizeit, ist bei ihm seit seinem Amtsantritt fast ein Fremdwort. &laquo;Mein Job ist ein 24-Stunden-Job, der an 365 Tagen im Jahr stattfindet&raquo;, sagt Martin Laupper. Die Tatsache aber, dass er jeden Tag viele positive Erlebnissse hat, macht ihn in seinem Beruf gl&uuml;cklich. Noch nie sei er ungern zur Arbeit gefahren.</p><h5 class="MsoNormal">Ein liberaler Geist</h5><p class="MsoNormal">Fr&uuml;h ist Martin Laupper in die Politik eingestiegen. Er war mit 23 Jahren der j&uuml;ngste Parteipr&auml;sident &ndash; der FDP N&auml;fels. Die FDP N&auml;fels hatte damals aber noch nicht diesen Stellenwert auf dem politischen Parket wie heute. Sie seien eine eingeschworene Truppe gewesen, die voller Utopien und Ideen die glarnerische Welt ver&auml;ndern wollte.<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span></p><p class="MsoNormal">&laquo;Ich war schon immer ein liberaler Geist und wollte offen bleiben und mitgestalten.&raquo; Eine Partei, die Rahmen setzt, war nicht seine Welt. Er wollte gemeinsam mit den anderen Liberalen lieber Rahmen sprengen. Da der Freisinn jedoch in der Minderheit war &ndash; sie besassen weder Landrat noch Gemeinderat &ndash; hatten die jungen Freisinnigen einiges an &Uuml;berzeugungsarbeit zu leisten. &laquo;Wir waren Exoten, die ein grosses Potenzial an Ver&auml;nderungswillen besassen&raquo;, sagt Laupper r&uuml;ckblickend. Vieles dazu hatte er in der Offiziersschule gelernt. Dort sp&uuml;rte er, dass man sich positionieren muss, um ans Ziel zu gelangen. </p><h5 class="MsoNormal">Mit Opposition aufs politische Parkett</h5><p class="MsoNormal">Gemeinsam mit seinen Parteikollegen ging er in die Opposition, holte die alteingesessenen CVP-Leute aus der Reserve und lockte damit immer mehr neue Leute in die FDP. &laquo;Und dann, pl&ouml;tzlich schafften wir auch den Sprung in den Gemeinderat.&raquo; Laupper wurde Kantonalpr&auml;sident der FDP und geh&ouml;rte als dritter FDP-Landrat von N&auml;fels zu den politischen Neulingen in Glarus.All die Jahre politisierte er im Kanton w&auml;hrend seiner Freizeit. Seit dem 1. Januar 2011 ist er nun aber vollamtlicher Gemeindepr&auml;sident von Glarus Nord. Er ist operativer Chef des gr&ouml;ssten Arbeitgebers in Glarus Nord. Rund 600 Mitarbeiter sind ihm direkt oder indirekt unterstellt. Auch bei der F&uuml;hrung der Gemeinde und der Mitarbeiter kann er nebst seiner F&uuml;hrungserfahrung als Direktor der Swiss Life immer wieder die Erfahrungen seiner Milit&auml;rzeit nutzen. Und er ist &uuml;berzeugt, dass die Armee eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Schweiz gespielt hat und nach wie vor spielt. &laquo;Die Armee ist ein bedeutender Pfeiler des Erfolgs der Schweiz. Sie steht f&uuml;r Verl&auml;sslichkeit und Freiheit.&raquo;</p><h5 class="MsoNormal">Allen gerecht werden</h5><p class="MsoNormal"><p class="MsoNormal">Allen Einwohnern aber immer gerecht zu werden, das ist eineKunst, die auch Martin Laupper nicht schafft. &laquo;Kritik gibt es&raquo;, ist er sichbewusst. &laquo;Die Sorgen der Einwohner von Glarus Nord sind aber auch meineSorgen.&raquo; Er setzt sich mit den Anliegen auseinander und ab und zu nehme er einProblem auch mit nach Hause. Einfach so ablegen k&ouml;nne er das nicht, zu sehr seier mit seinem Beruf verbunden.Den Druck, der daraus oftmals entsteht, setzt Martin Laupperum in Energie, nimmt er als Herausforderung. Denn Privates und Beruf kann ernicht trennen. &laquo;Das l&auml;sst sich nicht trennen.&raquo;So ist denn auch seine &laquo;Freizeit&raquo; mehrheitlich mitberuflichen Verpflichtungen verbunden. Die sonnt&auml;gliche Wanderung verbindet ermit einem &ouml;ffentlichen Anlass, die Abende verbringt er meist an &ouml;ffentlichenVeranstaltungen und wenn er einmal mit dem Hund unterwegs ist, sind seineGedanken bei den Gesch&auml;ften seiner Gemeinde. &laquo;Das ist nat&uuml;rlich alles nurm&ouml;glich dank meiner flexiblen Frau und Familie, die das alles gut und gernemitmachen.&raquo; H&auml;tte er noch kleine Kinder, k&ouml;nnte er sich dieses Engagement nichtvorstellen. So sind denn auch seine einstigen Hobbys, Segeln und Motorradfahren der Arbeit gewichen.<br /></p><div class="infobox"><h2>Pers&ouml;nliches</h2><p class="MsoNormal">Vorname, Name</p><p class="MsoNormal">Martin Laupper</p><p class="MsoNormal">Alter, Sternzeichen</p><p class="MsoNormal">60, Jungfrau</p><p class="MsoNormal">Wohnort</p><p class="MsoNormal">N&auml;fels</p><p class="MsoNormal">Hobbys</p><p class="MsoNormal">Lesen und Schreiben</p><p class="MsoNormal">Liebster Ort im Kanton</p><p class="MsoNormal">Obersee</p><p class="MsoNormal">Lieblingsessen</p><p class="MsoNormal">Schnitzel, Pommes Frites, Salat</p><p class="MsoNormal">Lieblingsmusik</p><p class="MsoNormal">Mozart</p><p class="MsoNormal">Gr&ouml;sstes Anliegen</p><p class="MsoNormal">Toleranz</p></div></p>]]></content:encoded><guid>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail62.cfm</guid><pubDate>Tue, 24 Apr 2012 15:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>&#xab;Altern wie ein Gentleman...&#xbb;</title><link>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail60.cfm</link><description>Andrea Tr&#xfc;mpy &#xfc;ber ihren Spass an der Arbeit und warum sie keine Lust hat sich f&#xfc;r ihr Engagement zu rechtfertigen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>pr&auml;gnant</p><h1>&laquo;Altern wie ein Gentleman...&raquo;</h1><h2>Andrea Tr&uuml;mpy &uuml;ber ihren Spass an der Arbeit und warum sie keine Lust hat sich f&uuml;r ihr Engagement zu rechtfertigen.</h2><h2>&nbsp;<style type="text/css"><!-- /* Font Definitions */@font-face	{font-family:"Times New Roman";	panose-1:0 2 2 6 3 5 4 5 2 3;	mso-font-charset:0;	mso-generic-font-family:auto;	mso-font-pitch:variable;	mso-font-signature:50331648 0 0 0 1 0;} /* Style Definitions */p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal	{mso-style-parent:"";	margin:0cm;	margin-bottom:.0001pt;	mso-pagination:widow-orphan;	font-size:12.0pt;	font-family:Courier;}table.MsoNormalTable	{mso-style-parent:"";	font-size:10.0pt;	font-family:"Times New Roman";}@page Section1	{size:595.0pt 842.0pt;	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;	mso-header-margin:35.4pt;	mso-footer-margin:35.4pt;	mso-paper-source:0;}div.Section1	{page:Section1;}--></style>      </h2><p class="MsoNormal">&laquo;Altern wie ein Gentleman...&raquo; &hellip;ist der Titel des neuen Buchs eines frisch pensionierten Autors (Jens Kuntze) der feststellt: &laquo;Rente ist Klasse, Altern ist Mist.&raquo; Fazit: Er st&uuml;rzt sich in die Arbeit, betreibt Feldstudien und kommt dabei zu allerhand Erkenntnissen, die ihm w&auml;hrend seiner engagierten Berufst&auml;tigkeit v&ouml;llig fremd waren. Das Buch endet mit der Erkenntnis: &laquo;&hellip;und machte mich gem&auml;chlich auf den Weg, entschlossen in Zukunft jeden Augenblick zu meinem eigenen zu machen. Und da m&uuml;ssten doch noch einige zu haben sein&raquo;. Auf diese entschleunigten Augenblicke freue ich mich heute jeden Tag. Ein interessantes Buch und dem geneigten Leser w&auml;rmstens empfohlen. </p><p class="MsoNormal">Immer wieder muss ich mich im Verwandten- und Freundeskreis rechtfertigen, warum ich mich nach meinem Amt als Gemeindepr&auml;sidentin noch oder wieder in verschiedenen Gremien engagiere - und das mit viel Lust und Freude. Wurde wohl dem neugew&auml;hlten deutschen Bundespr&auml;sidenten diese Frage auch gestellt? Er ist immerhin um einiges &auml;lter als ich. </p><p class="MsoNormal">Ich habe immer gerne gearbeitet. Ein Montagsblues oder Luftspr&uuml;nge weil es Freitag, das heisst, letzter Wochenarbeitstag war, waren und sind mir so fern wie nur etwas! Es hat mir einfach immer Spass gemacht zu arbeiten. Ich bin &uuml;berzeugt, dass das viel zur Zufriedenheit beitr&auml;gt und von den kleinen unvermeidlichen Wehwechen ablenkt, die uns ja alle fr&uuml;her oder sp&auml;ter einholen.</p><p class="MsoNormal">Denken Sie jetzt ja nicht, dass ich keine Hobbies h&auml;tte. Wahrscheinlich ist mein Leben viel zu kurz um mich all meinen Interessen so hinzugeben, wie ich das gerne t&auml;te. Reisen, Lesen, kulturelle Anl&auml;sse besuchen, Konzerte, Kabaretts, Kunstausstellungen, Sport treiben und noch vieles mehr geniesse ich heute um einiges entspannter als zur Zeit als ich noch voll und ganz im Berufsleben eingebunden war.</p><p class="MsoNormal">Aber definitiv: Ich arbeite gerne und werde auch immer irgendwo engagiert bleiben und ich will mich nicht st&auml;ndig daf&uuml;r rechtfertigen m&uuml;ssen!</p>]]></content:encoded><guid>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail60.cfm</guid><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 14:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>&#xab;Monaco ist das faszinierendste Rennen&#xbb;</title><link>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail61.cfm</link><description>In Franz Leupis Leben ist der Motor-Rennsport omnipr&#xe4;sent. Er &lt;BR&gt;sammelt mit Leidenschaft und freut sich &#xfc;ber das &#xab;Alteisen&#xbb;, das bei der Rennfahrerei immer wieder anf&#xe4;llt.&lt;BR&gt;Von Gabi Heussi</description><content:encoded><![CDATA[<p>pers&ouml;nlich</p><h1>&laquo;Monaco ist das faszinierendste Rennen&raquo;</h1><h2>In Franz Leupis Leben ist der Motor-Rennsport omnipr&auml;sent. Er <br />sammelt mit Leidenschaft und freut sich &uuml;ber das &laquo;Alteisen&raquo;, das bei der Rennfahrerei immer wieder anf&auml;llt.<br />Von Gabi Heussi</h2><h2>&nbsp;<style type="text/css"><!-- /* Font Definitions */@font-face	{font-family:"Times New Roman";	panose-1:0 2 2 6 3 5 4 5 2 3;	mso-font-charset:0;	mso-generic-font-family:auto;	mso-font-pitch:variable;	mso-font-signature:50331648 0 0 0 1 0;} /* Style Definitions */p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal	{mso-style-parent:"";	margin:0cm;	margin-bottom:.0001pt;	mso-pagination:widow-orphan;	font-size:12.0pt;	font-family:Courier;}table.MsoNormalTable	{mso-style-parent:"";	font-size:10.0pt;	font-family:"Times New Roman";}@page Section1	{size:612.0pt 792.0pt;	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;	mso-header-margin:36.0pt;	mso-footer-margin:36.0pt;	mso-paper-source:0;}div.Section1	{page:Section1;}--></style>      </h2><p class="MsoNormal">An der Wand im Flur h&auml;ngt ein Unterboden eines Formel-1-Wagens, daneben ein Fl&uuml;gel &ndash; ebenfalls aus dem Rennsport und die Kr&ouml;nung ist die demolierte Schnauze des Rennautos von Marc Surer. &laquo;F&uuml;r mich ist &shy;jedes Teil aus dem Motor-Rennsport ein absoluter Gl&uuml;cksfall&raquo;, sagt Franz Leupi aus Obstalden. Er sammelt alles, was es rund um den Rennsport gibt. Und da der Rennsport so viele verschiedene Facetten hat, ist auch die Ausstellung in seinem Haus in Obstalden sehr vielseitig. </p><h5 class="MsoNormal">Autos mit freistehenden R&auml;dern</h5><p class="MsoNormal">Angefangen hatte alles, als er als junger Knabe zum ersten Mal das Kerenzerbergrennen miterlebte. &laquo;Da sah ich zum ersten Mal Autos mit freistehenden R&auml;dern.&raquo; Die Folge davon war, dass er sich mit seinen Kollegen eine Seifenkiste baute, die ebenfalls freistehende R&auml;der hatte. </p><p class="MsoNormal">Das Rennfieber war damals aber nur von kurzer Dauer. Erst Jahre sp&auml;ter brach es wieder aus. Seither l&auml;sst er kein Formel-1-Rennen aus. &laquo;Egal, was los ist &ndash; ich muss das Rennen am Fernsehen anschauen. Ich setze mich vor den Fernseher und lasse mich durch nichts st&ouml;ren.&raquo; Fast jedes Jahr f&auml;hrt er nach Monte Carlo, um dieses, nach seiner Ansicht ultimativste Rennen live zu erleben. Nirgends sei man den Piloten so nah wie in Monaco. Fr&uuml;her gelang es ihm regelm&auml;ssig, sich ins Fahrerlager einzuschleichen. Und damals sei man auch nicht weggeschickt worden. &laquo;Im Laufe der Zeit kannten sie mich und wussten, dass ich nur ein eingefleischter Fan dieser Szene bin.&raquo; Auf diese Weise erhielt er unz&auml;hlige Unterschriften von Piloten und kn&uuml;pfte Kontakte zu den Service-Leuten. Er bat sie, nichts wegzuwerfen, er sei Abnehmer f&uuml;r alles. So stehen heute in seiner Ausstellung eine zerbrochene Antriebswelle vom Tyrell F1 1976, ein Motorkolben von Gerhard Berger und verschiedene Fl&uuml;gel&shy;teile und andere Rennutensilien. </p><h5 class="MsoNormal">Die Legende &ndash; Jo Siffert</h5><p class="MsoNormal">Eine ganze Ecke hat Franz Leupi dem legend&auml;ren Schweizer Formel-1-Fahrer Jo Siffert gewidmet. Das Highlight ist sicher Sifferts<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>komplette Ausr&uuml;stung samt Helm, Handschuhen und Schuhen, die in der Ecke steht. &laquo;Ich fahre auch jedes Jahr zur Gedenkfeier von Jo Siffert nach Freiburg.&raquo; Dort h&auml;tten letztes Jahr, beim 40. Todestag der Renn&shy;legende, mehrere Hundert Fans teilgenommen. </p><p class="MsoNormal">Bei diesem wie auch bei vielen anderen Treffen ist die Pflege des Netzwerkes enorm wichtig f&uuml;r Franz Leupi. Denn seine Sammlung erweitert er durch Tauschgesch&auml;fte. &laquo;Ich kaufe selten ein St&uuml;ck f&uuml;r die Sammlung.&raquo; F&uuml;r ihn steht kein Kommerz dahinter. Es sei alles absolut idealistisch. &laquo;Ich habe Teile und Unterschriften, die ich f&uuml;r kein Geld weggeben w&uuml;rde.&raquo; F&uuml;r ihn ist wichtig, dass er sie bewundern kann, und wenn es die Gelegenheit gibt, auch anderen Rennsport-Fans zeigen. So wie er das in den n&auml;chsten Wochen in Mollis in Bruno Schwitters Coiffeur-Salon Moustache macht.</p><h5 class="MsoNormal">Der Kerenzerberg &ndash; nationale Rennstrecke</h5><p class="MsoNormal">Neben den unz&auml;hligen Ausstellungsst&uuml;cken der grossen, internationalen Renn-Geschichte hat Franz Leupi in den letzten Jahren auch intensiv nach Erinnerungsst&uuml;cken der Kerenzerbergrennen gesucht. &laquo;Zu Beginn war es enorm anstrengend, denn niemand hatte Fotos oder Unterlagen aus dieser Zeit.&raquo; Er suchte in den Zeitungsarchiven und ist dabei auf Texte und Ranglisten gestossen. Daraufhin machte er die entsprechenden &shy;Piloten ausfindig, kontaktierte diese und konnte somit unz&auml;hlige Puzzle-Teile dieser Geschichte zusammensetzen. </p><p class="MsoNormal">Nun ist er im Besitz von rund 600 Bildern, diversen Filmen und Original-Plakaten. Bilder, Ranglisten und Plakate hat er in einem Fotoalbum zusammengef&uuml;gt und damit ein einmaliges Erinnerungsst&uuml;ck an diese Zeit geschaffen. Die Zeit, als der Kerenzerberg nationale Rennsport-Geschichte schrieb.<div class="infobox"><h2>Pers&ouml;nliches</h2><p>&nbsp;<style type="text/css"><!-- /* Font Definitions */@font-face	{font-family:"Times New Roman";	panose-1:0 2 2 6 3 5 4 5 2 3;	mso-font-charset:0;	mso-generic-font-family:auto;	mso-font-pitch:variable;	mso-font-signature:50331648 0 0 0 1 0;} /* Style Definitions */p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal	{mso-style-parent:"";	margin:0cm;	margin-bottom:.0001pt;	mso-pagination:widow-orphan;	font-size:12.0pt;	font-family:Courier;}table.MsoNormalTable	{mso-style-parent:"";	font-size:10.0pt;	font-family:"Times New Roman";}@page Section1	{size:595.0pt 842.0pt;	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;	mso-header-margin:35.4pt;	mso-footer-margin:35.4pt;	mso-paper-source:0;}div.Section1	{page:Section1;}--></style>      </p><p class="MsoNormal">Vorname, Name</p><h5 class="MsoNormal">Franz Leupi</h5><p class="MsoNormal">Alter, Sternzeichen</p><h5 class="MsoNormal">50, Waage</h5><p class="MsoNormal">Wohnort</p><h5 class="MsoNormal">Obstalden</h5><p class="MsoNormal">Beruf</p><h5 class="MsoNormal">Verkauf, Aussendienst</h5><p class="MsoNormal">Hobbys</p><h5 class="MsoNormal">Rennsport und Biken</h5><p class="MsoNormal">Lieblingsessen</p><h5 class="MsoNormal">Hackbraten und Teigwaren</h5><p class="MsoNormal">Lieblingsmusik</p><h5 class="MsoNormal">Dire Straits</h5><p class="MsoNormal">Gr&ouml;sstes Anliegen</p><h5 class="MsoNormal">Mehr Toleranz und finanzielle Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Menschen mit einer Behinderung</h5></div><p>&nbsp;</p><br /><p>&nbsp;</p></p>]]></content:encoded><guid>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail61.cfm</guid><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 14:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>Vernetzung der Jugendarbeit ist oberstes Ziel</title><link>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail59.cfm</link><description>Seit Januar 2012 gibt es eine Jugendbeauftragte f&#xfc;r die drei Glarner Gemeinden. Diese neu geschaffene Stelle ist der zentrale Anlaufpunkt f&#xfc;r alle Aktivit&#xe4;ten und Fragen rund um die Jugendarbeit im Kanton. Mit der Jugendbeauftragten Caroline Wirth sprach Beate Pfeifer. </description><content:encoded><![CDATA[<p>w&ouml;rtlich</p><h1>Vernetzung der Jugendarbeit ist oberstes Ziel</h1><h2>Seit Januar 2012 gibt es eine Jugendbeauftragte f&uuml;r die drei Glarner Gemeinden. Diese neu geschaffene Stelle ist der zentrale Anlaufpunkt f&uuml;r alle Aktivit&auml;ten und Fragen rund um die Jugendarbeit im Kanton. Mit der Jugendbeauftragten Caroline Wirth sprach Beate Pfeifer. </h2><h2>&nbsp;<style type="text/css"><!-- /* Font Definitions */@font-face	{font-family:"Times New Roman";	panose-1:0 2 2 6 3 5 4 5 2 3;	mso-font-charset:0;	mso-generic-font-family:auto;	mso-font-pitch:variable;	mso-font-signature:50331648 0 0 0 1 0;} /* Style Definitions */p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal	{mso-style-parent:"";	margin:0cm;	margin-bottom:.0001pt;	mso-pagination:widow-orphan;	font-size:12.0pt;	font-family:Courier;}table.MsoNormalTable	{mso-style-parent:"";	font-size:10.0pt;	font-family:"Times New Roman";}@page Section1	{size:595.0pt 842.0pt;	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;	mso-header-margin:35.4pt;	mso-footer-margin:35.4pt;	mso-paper-source:0;}div.Section1	{page:Section1;}--></style>      </h2><h5 class="MsoNormal">Caroline Wirth, Sie sind seit dem 1. Januar Jugendbeauftragte der drei Glarner Gemeinden. Welche Aufgaben haben Sie?</h5><p class="MsoNormal">Meine Hauptaufgabe ist es, die Jugendarbeit der drei Gemeinden Glarus Nord, Glarus und Glarus S&uuml;d zu vernetzen. Ich bin praktisch die zentrale Anlaufstelle f&uuml;r alle, die mit Jugendarbeit zu tun haben. </p><h5 class="MsoNormal">Wie sieht das konkret aus?</h5><p class="MsoNormal">Im Bereich Wissenstransfer bin ich f&uuml;r den Austausch der verschiedenen Jugendinstitutionen untereinander zust&auml;ndig. Das heisst, ich spreche mit den Jugendarbeitern an der Basis, trage die Informationen zusammen und verteile sie an alle weiter, auch an die Gemeindevertreter. Ausserdem bin ich f&uuml;r die Organisation der Treffen der Jugendnetzwerke zust&auml;ndig.</p><p class="MsoNormal">Die Lobbyarbeit ist ebenfalls ein wichtiger<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Arbeitsbereich. Dazu geh&ouml;rt, den einzelnen Gruppen, beispielsweise einer Gemeinde, zu vermitteln, warum es wichtig ist, in professionelle Jugendarbeit zu investieren. </p><h5 class="MsoNormal">Welche Rolle spielt die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit?</h5><p class="MsoNormal">Die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit ist eine zentrale Aufgabe f&uuml;r mich als Jugendbeauftragte. Die Bev&ouml;lkerung muss dar&uuml;ber informiert werden, was Jugendarbeit ist und welche Bed&uuml;rfnisse Jugendliche haben. Letztlich geht es um gegenseitiges Verst&auml;ndnis, darum, die Lebenswelt der Jugendlichen der &uuml;brigen Bev&ouml;lkerung n&auml;herzubringen. </p><h5 class="MsoNormal">Warum ist die Jugendarbeit wichtig?</h5><p class="MsoNormal">Die Jugend f&auml;ngt heute bei 12 Jahren an und geht bis 25. Manch einer hat aber auch mit 25 Jahren noch keinen Zugang zur Gesellschaft gefunden. Hier zu unterst&uuml;tzen ist Aufgabe der professionellen Jugendarbeit und ein wichtiger Bestandteil f&uuml;r das Leben in unseren Gemeinden.</p><h5 class="MsoNormal">Es gibt doch schon lange einige Treffpunkte f&uuml;r Jugendliche. Reicht das nicht?</h5><p class="MsoNormal">Jugendarbeit ist mehr als nur einen Treffpunkt f&uuml;r Jugendliche offenzuhalten. Jugendarbeit muss professionalisiert werden. Viele Jugendliche sind heute w&auml;hrend und nach der Schule mit dem Alltagsleben &uuml;berfordert und sehen keinen Platz in der Gesellschaft. Da braucht es Unterst&uuml;tzung und &shy;Begleitung. Diese niederschwellige Form von Jugend- und Pr&auml;ventionsarbeit hilft, die Jugendlichen schlussendlich wieder in die Gemeinden zu integrieren. </p><h5 class="MsoNormal">Warum wurde die Stelle der Jugendbeauftragten geschaffen?</h5><p class="MsoNormal">Das Hauptziel ist das Professionalisieren der Jugendarbeit und der Transfer, die Vermittlung zwischen Basis und Politik. Schlussendlich ist meine T&auml;tigkeit eine &Uuml;bersetzungsarbeit zwischen Politik und Basis, zwischen Theorie und Praxis.</p><h5 class="MsoNormal">Welche Qualifikation bringen Sie f&uuml;r diese mit 20 Prozent ausgewiesene Stelle mit?</h5><p class="MsoNormal">Ich bin seit rund 14 Jahren in der Jugendarbeit t&auml;tig, unter anderem am Kerenzerberg, in der OKAJ Z&uuml;rich und im Gasw&auml;rch. Mein beruflicher Hintergrund ist dipl. Soziokulturelle Animatorin FH, das ist eine Art projektorientierte Sozialarbeit. Im letzten Herbst habe ich mich im Bereich Begleitung, Beratung und Standortbestimmung f&uuml;r Jugendliche und Erwachsene in Glarus selbstst&auml;ndig gemacht. </p><h5 class="MsoNormal">Was liegt Ihnen pers&ouml;nlich am Herzen?</h5><p class="MsoNormal">Mein Herz schl&auml;gt f&uuml;r die Generation Jugend. Ich finde, Jugendliche und deren Anliegen werden zu wenig geh&ouml;rt. Dabei sind Jugendliche ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft. Sie bringen ein grosses Potenzial mit, welches in unserer Gesellschaft oft ausgebremst wird. Nicht alle Jugendlichen finden einen Zugang. Diesen Zugang zur Gesellschaft zu schaffen und somit zu vermitteln, ist mir ein Anliegen.</p><h5 class="MsoNormal">Welche Ziele m&ouml;chten Sie als Jugendbeauftragte erreichen?</h5><p class="MsoNormal">Ich m&ouml;chte, dass man in allen drei Gemeinden von gleichen Leitideen und Leits&auml;tzen in Sachen Jugendarbeit ausgeht. Es darf nicht sein, dass einzelne Gemeinden jedes Jahr neu um die Finanzierung ihrer Jugendarbeit k&auml;mpfen m&uuml;ssen. Es soll ein erweitertes und ganzheitliches Bewusstsein im Kanton Glarus f&uuml;r die Arbeit mit Jugendlichen geschaffen werden.</p>]]></content:encoded><guid>http://www.glarus.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail59.cfm</guid><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 14:00:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>


