Tradition und Brauchtum

Das Glarnerland ist reich an Tradition und Brauchtum, auf die alle Glarnerinnen und Glarner stolz sind. Sie bilden das Fundament ihrer kulturellen Identität und werden deshalb mit viel Leidenschaft gepflegt. Das sind einige der beliebtesten und bekanntesten Volksfeste im Kanton Glarus:

  • Landsgemeinde: Am ersten Sonntag im Mai versammeln sich die Stimmberechtigten unter freiem Himmel auf dem Zaunplatz in Glarus zur Landsgemeinde. Hier wird über Verfassung und Gesetzgebung abgestimmt und zum Beispiel der Landammann gewählt.
  • Näfelser Fahrt: Am 1. Donnerstag im April feiern die Glarner ihren Sieg in der Schlacht am Rautiberg in Näfels gegen die Habsburger im Jahr 1388. Dank diesem Sieg befreiten sie sich für immer von der habsburgischen Herrschaft.
  • Fridlisfüür: Zum Gedenken an den Glarner Landespatron St. Fridolin finden am Abend des 6. März in zahlreichen Gemeinden grosse Fridolinsfeuer statt. Sie gehören ursprünglich zu den vorchristlichen Frühlingsfeuern und sollen den Winter vertreiben und den Frühling ins Land einziehen lassen.
  • Schybefleuge: In der Fasnachtszeit brennt hoch über Matt ein Feuer. Die Matter Knaben halten Holzscheiben in die Flammen. Sobald die Scheiben glühen, werfen die Knaben sie an der Felskante hoch und auf die Schybelade, die wie ein Sprungbrett ins Tal ragt.
  • Klausschellen: Anfang Dezember, in der Regel gleichzeitig mit den Nikolausumzügen am 6. Dezember, ziehen die Schüler der meisten Gemeinden durch ihre Dörfer und rufen den Nikolaus mit kleinen und grossen Glocken.

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