Kultur

Viele, die an das Glarnerland denken, denken zuerst an Fridolin, Schabziger oder die Textilindustrie. Das ist natürlich alles korrekt – und doch nur ein kleiner Teil der kulturellen Identität der Glarnerinnen und Glarner. Die Menschen sind offen für Neues, pflegen aber ihre Traditionen und ihr Brauchtum leidenschaftlich. Deshalb ist im Glarnerland viel Kultur auf wenig Raum zu Hause, von alten Bräuchen über traditionelle kulinarische Spezialitäten bis zu avantgardistischer Kunst, die ihrer Zeit weit voraus ist. Die Bandbreite ist beeindruckend, sie reicht vom Freilichtspiel «Annas Carnifex», das im Sommer 2010 zu Ehren Anna Göldis aufgeführt wurde, über Tim Krohns preisgekrönte Sagenbücher «Quatemberkinder» und «Vrenelis Gärtli» bis zum Oldtimerrennen über den Klausenpass.