Geografie

Der Kanton Glarus ist 685 Quadratkilometer gross und überrascht mit seiner Vielfalt. Viel Grün und schroffe Berge prägen die Landschaft vom Einzugsgebiet der Linth bis zum Walensee und westlich der Linth bis Bilten. Im Glarnerland geht es oft rauf und wieder runter, vom Talboden (414 Meter über Meer) bis zur Tödispitze (3614 Meter über Meer) ist die Höhendifferenz grösser als von Zermatt zur Matterhornspitze. Diese Gegensätze spiegeln sich im Klima. Wenn es am Walensee mild ist, kann es in den Bergen kalt sein – oder überraschend warm, wenn der Föhn durchs Tal fegt.

Das Glarnerland ist reich an Naturschönheit. Das sind nur einige der vielen bekannten Ausflugs- und Wanderziele:

  • Das Klöntal und der Klöntalersee sind eine der schönsten Landschaften im Alpenraum. Dichter und Schriftsteller Carl Spitteler (1845 – 1924) beschrieb den Bergsee als «so schön wie es kein Traum errät».
  • Die Tektonikarena Sardona gehört seit 2008 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Im Geopark sind in ehemaligen Bergwerken, Steinbrüchen und Forschungsstationen geologische Besonderheiten zu sehen.
  • Der Freiberg Kärpf ist das älteste Wildschutzgebiet in Europa. Hier leben seit 1548 Hirsche, Gemsen, Murmeltiere, Rehe, Adler und Birkhühner friedlich und sicher vor dem Menschen zusammen.
  • Das Martinsloch ist ein fast rundes Loch in den Tschingelhörnern auf rund 2600 Metern über Meer. Im Frühling und im Herbst strahlt die Sonne morgens durch das Loch nach Elm. Die Elmer haben ihre Kirche so gebaut, dass die Sonne auf den Kirchturm scheint.