aktueller Projektstand

Seit 2007 hat der Kanton zusammen mit den Gemeinden und armasuisse intensiv an einer Lösung für die Umnutzung des ehemaligen Militärflugplatzes Mollis gearbeitet. Im April 2009 gab der Glarner Regierungsrat eine unabhängige Wirtschaftlichkeits-und Potentialanalyse in Auftrag.Die Ergebnisse haben bestätigt, dass das gewünschte Wachstumspotential mit dem bisher definierten Betriebskonzept vorhanden ist. Alternative Nutzungsszenarien („Freizeitfliegerei“ mit Pistenkürzung und „Alternative Nutzung“ ohne Flächenflugbetrieb) schneiden aus volkswirtschaftlicher Sicht schlechter ab, als die Flugnutzung gemäss ROK. Nach der Kenntnisnahme der Studienresultate durch den Regierungsrat, kommt dieser zum Schluss, dass er sich nach wie vor überzeugt zum zivilen Nutzungsprojekt bekennt, da die Wertschöpfungsintensität des Flugbetriebs – unter Vorbehalt der Wahrung der Lebensqualität – erhöht werden kann.
Durch die Umsetzung der Gemeindestrukturreform kam es in der Folge zu Verzögerungen im Projekt, da der Kanton mit einer neuen Ausgangslage konfrontiert war. Im November 2011 kamen der Kanton sowie die Gemeinden Glarus und Glarus Nord zu einer Lösung, zu der alle Projektbeteiligten ihr Einverständnis geben können. So verzichtet die Gemeinde Glarus einerseits auf die Ausübung des Vorkaufsrechts bezüglich einer Teilparzelle, Andererseits hat der Gemeinderat Glarus Nord entschieden, den Flugplatz Mollis kaufen zu wollen und die Arbeitsgruppe „Flugplatz“ gegründet. Das Vorhaben wird den Stimmberechtigten von Glarus Nord an der kommenden Frühlingsversammlung zum Entscheid vorgelegt.